deutscher Honig

Bienensterben verhindern – Was kann man tun?

Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis die Bienen vom Aussterben bedroht werden könnten. Dafür gibt es viele Faktoren, zum Beispiel gehören dazu der Klimawandel und auch Insektengifte.
Jeder Mensch hat die Möglichkeit selbst zu handeln, um dies zu verhindern. Im Folgenden werden einige Punkte aufgelistet, was getan werden kann, damit es nicht soweit kommt.

1. Pflanzen säen, die sich durch einen bienenfreundlichen Charakter auszeichnen

Auch wenn Sie in der Stadt wohnen und nur einen Balkon besitzen, reicht es etwas in Ihren Balkonkasten zu pflanzen was blüht. Sofern ein Garten existiert, kann auch ein Obstbaum oder wildwachsende Pflanzen helfen. Diese genannten Möglichkeiten sind alles bienenfreundliche Anlagen und können ein vielfältiges Angebot für die Bienen bieten. Aber nicht nur für Bienen wäre dies günstig. Auch Schmetterlinge und Hummeln können davon profitieren. Sofern genug Menschen dies in die Tat umsetzen, ist dass alles eine ideale Kombination, welche Oasen für die Vielzahl von Bestäuber bildet.

2. Bei der Wahl von Honig – Regionalen Honig auswählen

Eine hohe Prozentzahl der Honige aus dem Supermarkt sind aus Nicht-EU-Ländern. Hierbei ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass der Honig seinen Ursprung in Südamerika hat. Dort werden massenweise Gentechnik-Pflanzen angebaut. Das führt dann dazu, dass die Pollen dieser Pflanzen in den Honig geraten. Weiterhin kann auch die Möglichkeit bestehen, dass Bienenkrankheiten eingeschleppt werden, davon abgesehen, dass auch die langen Transportwege eine gewisse Umweltbelastung darstellen. Somit ist es für die Bienen besser, wenn Sie sich als Konsument für Honig aus der Region entscheiden. Echter Deutscher Honig wird nach den Richtlinien des Deutschen Imkerbundes gewonnen und im Einheitsglas abgefüllt.

3. Keine Anwendung von Pestiziden

Sie sollten darauf verzichten in Ihrem Garten oder Haus Pflanzenschutz-. Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel (u.a. Pestizide, Herbizide und Biozide) zu verwenden, welche einen bienenschädlichen Charakter besitzen. Es ist in der heutigen Zeit nicht ungewöhnlich, dass Cocktails bzw. Mischungen aus diesen Giften Anwendung finden. Somit gibt es höchstwahrscheinlich tödliche Auswirkungen für die Bienen.
Stattdessen sollten Sie lieber einen Biogärtner besuchen, der Ihnen gute Alternativen geben kann.

4. Bienenfreundliche Lebensmittel präferieren.

Wenn Sie Lebensmittel kaufen, sollten Sie sich darauf konzentrieren saisonale und regionale Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft zu nehmen. Diese sind von Vorteil für die Bienenbevölkerung, weil hier keine Pestizide verwendet wurden, die den Bienen schaden könnten. Sie müssen aber auch darauf achten, dass die Bedeutung BIO nicht gleich BIO ist. Das bedeutet, hier muss jeder Artikel genau auf Nachhaltigkeit geprüft werden. Das bedeutet, aber auch, dass ggf. ein höherer Preis gezahlt werden muss. damit die richtige Qualität und Bienenfreundlichkeit gewährleistet werden kann.

5. Die Ausbreitung von Bienenkrankheiten verhindern

Es werden viele Bienenkrankheiten bei uns eingeschleppt (z.B.Faulbrut). Unter anderem führen Honigreste in Glascontainern zu einer Verbreitung der Endosporen, die diese Krankheit auslösen. Wenn sich die Bienen dann auf diese Container setzen, werden sie infiziert. Somit sollten Honiggläser vor der Entsorgung gründlich ausgespült werden. Eine andere Möglichkeit ist hier, dass Mehrweggläser gekauft werden.

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